Autonome Sicherheitssysteme

Sicherheit aus der Luft – für Objekt und Außenfläche.

Mit der Drone-in-a-Box aus DJI Dock 3 und Matrice 4TD verifizieren wir Alarme aus der Luft – ohne Anfahrtszeit. Automatisierte Missionen, mobile RGB- und Wärmebildsensorik und volle Leitstellenanbindung machen Ihr Gelände rund um die Uhr überprüfbar.

Matrice 4TD im Flug über dem geöffneten DJI Dock 3

Alarmverifikation aus der Luft – ohne Anfahrtszeit.

Einsatzszenario

Patrouille und Intervention – am Beispiel Solarpark.

Großflächige Anlagen wie Solarparks, Umspannwerke oder Energieversorgungsanlagen lassen sich mit stationärer Technik nur aufwendig lückenlos überwachen. Die autonome Drohne ergänzt den Perimeterschutz um eine mobile Perspektive – planbar im Regelbetrieb und unmittelbar im Alarmfall.

Patrouille · Zeitplanmission

Die Drohne fliegt definierte Routen entlang des Perimeters ab – zeitgesteuert, wiederholbar und dokumentiert. Auffälligkeiten meldet sie direkt an die Leitstelle.

Intervention · Alarmmission

Löst Zaunsensorik oder Videoanalyse aus, startet die Drohne nach Freigabe direkt zur Alarmposition – Livebild und Wärmebild liegen vor, bevor Personal das Gelände betritt.

Beispiel: Solarpark mit Perimetersicherung
PERIMETERZAUN SOLARFELD DJI DOCK 3 ALARM AM ZAUN
Patrouillenroute Interventionsflug Alarmpunkt DJI Dock 3
Vom Alarm zum Nachweis

So läuft ein automatisierter Einsatz ab.

Fünf Schritte von der Meldung bis zum dokumentierten Nachweis – regelbasiert und nach Freigabelogik der Leitstelle.

01

Alarm

Sensor, Zaun oder Meldung löst einen Vorfall aus.

02

Freigabe

Die Leitstelle prüft und gibt die Mission frei.

03

Start

Die Drohne startet automatisch vom Dock.

04

Livebild

RGB- und Wärmebild in Echtzeit zur Leitstelle.

05

Nachweis

Dokumentierte Lage für Akte und Einsatz.

Vorteile im Sicherheitsbetrieb

Mobile Multisensorik trifft auf automatisierten Dockbetrieb.

Vorteile der Drohne

Matrice 4TD
DJI Matrice 4TD Sicherheitsdrohne
01

Schnelle Erstlage

Alarmposition ohne Anfahrt verifizieren.

02

Mobile Multisensorik

RGB, Wärmebild, NIR und Laser kombiniert.

03

Flexible Perspektive

Höhe, Blickrichtung und Zoom anpassen.

04

Sichere Fernaufklärung

Gefahrbereiche vor Personaleinsatz prüfen.

Vorteile des Docks

DJI Dock 3
DJI Dock 3 Drone-in-a-Box
01

Automatischer Betrieb

Start, Landung, Laden und Systemcheck.

02

Hohe Bereitschaft

Klima-, Wetter- und Zustandsüberwachung.

03

Alarm- & Zeitplanmissionen

Regelbasiert und nach Freigabelogik.

04

Leitstellenfähig

Telemetrie, Livebild, API und Missionsdaten.

Technische Daten & Sensorik

Kernwerte für einen genehmigungsfähigen Sicherheitsbetrieb.

Stand Juli 2026
54 min max. Vorwärtsflugzeit (Herstellerwert)
47 min max. Schwebeflugzeit (Herstellerwert)
27 min Laden 15 % auf 95 % bei 25 °C
−30 bis +50 °C Betriebsbereich DJI Dock 3
IP56 / IP55 Schutzklasse Dock / Drohne
12 m/s max. Betriebs- und Landewind
55 kg Dockgewicht ohne Drohne
10 km theoretischer max. Betriebsradius
C2 + C6 EU-Klassenkennzeichnung

Integrierte Sensorik der Matrice 4TD

RGB

Drei 48-MP-Kameras

24 mm Weitwinkel · 70 mm Tele · 168 mm Tele

IR

Wärmebild

640 × 512 nativ · UHR-Ausgabe bis 1280 × 1024

NIR

Nacht & Distanz

NIR-Hilfslicht bis 100 m · Laser bis 1.800 m

Marktpositionierung

Einordnung im High-End-Segment.

Orientierende Einordnung gegenüber marktüblichen Security-Drohnen – vor Beschaffung im realen PoC zu validieren.

Kriterium DJI Dock 3 + M4TD Marktübliches High-End
Automatischer Dockbetrieb
Alarmreaktion / Missionsstart
RGB-Auflösung
Wärmebild
Nachteinsatz
Mehrfach-Zoom
Laserentfernung
Wetterfestigkeit
Leitstellenintegration
Technische BVLOS-Eignung*
Preis-/Leistung

* Technische BVLOS-Eignung ersetzt keine Betriebsgenehmigung. Privacy-Masking sowie VMS-/Video-Gateway sind softwareseitig im PoC nachzuweisen. Bewertung: 1 = schwach/unklar, 5 = stark.

Anforderungen für das Projekt

Recht, Standort, IT und Betrieb müssen zusammenpassen.

Ein Dock-System ist kein autonomes Gerät ohne Betreiber. Wir prüfen und planen die Voraussetzungen gemeinsam mit Ihnen.

01

Luftrecht & Betreiber

  • Betreiberregistrierung, UAS-Haftpflicht und Geo-Zonen-Prüfung
  • Fernpilotenqualifikation, Operations Manual und Notverfahren
  • BVLOS in der Specific Category – C6 allein ist keine Genehmigung
02

Standort & Bau

  • Fundament ca. 700 × 700 × 100 mm, Beton C25, eben und entwässert
  • Ebenheit ±4 mm, Neigung unter 3°, Tragfähigkeit ≥ 100 kg/m²
  • Freie An- und Abflugzone; Arbeitsraum > 1,9 m, seitlich > 0,6 m
03

Strom, Netz & Verfügbarkeit

  • 100–240 V AC, kundenseitig > 1.000 W, separater 16-A-Schutz
  • Cat-6-LAN bevorzugt; Mobilfunk oder 5G als unabhängiger Backup-Pfad
  • Überspannung, Erdung, USV, Monitoring und definierter Wiederanlauf
04

Datenschutz, IT & Video

  • Geocaging und Privacy-Masking für Grundstücksgrenzen und Nachbarflächen
  • MFA, Rollen, Audit-Logs, Verschlüsselung, kurze Speicherfristen und Löschung
  • API, VMS-Integration und Video-Gateway im realen PoC nachweisen
05

Betrieb, Wartung & Notfallmanagement

  • Go-/No-Go, Wetter, Akku, Link und GNSS/RTK vor jeder Mission prüfen
  • Trainings, Testflüge und dokumentierte Wartungsnachweise
  • Notfallverfahren für RTH, Linkverlust und alternative Landung
!

Wichtiger Hinweis

Der Kauf einer Dock-Lösung berechtigt nicht automatisch zum autonomen Flugbetrieb. Vor Inbetriebnahme müssen Standort, Betreiberorganisation, Datenschutz, IT-Anbindung und luftrechtliche Anforderungen geprüft und freigegeben werden. Herstellerwerte sind Maximalwerte – im Betrieb sind Reserven für Rückflug, Wind, Temperatur, Kommunikation, Landung und Akku-Alterung einzuplanen.

Empfohlene nächste Schritte

In fünf Schritten zum Einsatz.

1

Bedarf aufnehmen

2

Standort prüfen

3

Betriebskonzept abstimmen

4

Angebot & PoC

5

Inbetriebnahme & Service

Häufige Fragen

Sicherheitsdrohnen im praktischen Betrieb

Die wichtigsten Fragen zu Einsatz, Genehmigung und Integration.

Welche Aufgaben übernehmen autonome Sicherheitsdrohnen?

Sie können freigegebene Alarmpositionen anfliegen, geplante Patrouillen durchführen sowie RGB- und Wärmebilder zur Verifikation an eine Leitstelle übertragen. Der konkrete Betrieb richtet sich nach Standort, Risikokonzept und Genehmigung.

Darf eine Drone-in-a-Box automatisch außerhalb der Sichtweite fliegen?

Nicht allein aufgrund der Technik oder einer C6-Kennzeichnung. BVLOS-Betrieb fällt in der Regel in die Specific Category und benötigt ein geprüftes Betriebskonzept sowie die erforderliche behördliche Genehmigung.

Lassen sich Drohnen in bestehende Sicherheitsplattformen integrieren?

Ja. Missionsdaten, Livebilder und Ereignisse können projektabhängig über APIs, Video-Gateways oder Partnerintegrationen mit VMS-, PSIM- und Leitstellensystemen verbunden werden.

Wie beginnt ein sinnvoller Drohnen-Testbetrieb?

Mit einer Standort- und Bedarfsprüfung. Danach werden Flugraum, Alarmprozesse, Datenschutz, IT-Anbindung, Notverfahren und Erfolgskriterien für einen begrenzten Proof of Concept festgelegt.

Wir sind für Sie da

Bereit für einen PoC auf Ihrem Gelände?

Wir klären Bedarf und Standort, stimmen das Betriebskonzept ab und begleiten Sie von der luftrechtlichen Prüfung bis zum Testbetrieb – herstellerunabhängig und leitstellenfähig.